Trauriges aus dem Tierschutzligadorf

Warum manche Tiere - speziell Hunde - nicht vermittelt werden können, wissen wir nicht. Manche müssen ihr halbes Leben bei uns verbringen, ohne je eine Chance zu bekommen, ein zu Hause zu finden. Viele haben Schlimmes mitmachen müssen; Liebe und Zuneigung bekamen sie erst im Tierschutzligadorf durch unsere Mitarbeiter/-innen und die vielen freiwilligen Helfer.

Wenn sie dann alters- oder krankheitsbedingt sterben oder eingeschläfert werden müssen, sind wir jedesmal betroffen und traurig. Für Sie waren wir ihr Zuhause, wir liebten sie und sie liebten uns.

Dem Andenken an diese Tiere ist diese spezielle Seite gewidmet.


11.01.2010: :   Rexi

Heimlich, still und leise hat sich heute nacht (10.01.2010) unser Riesenschnauzer-Schäferhund-Mix Rexi auf den Weg über die Regenbogenbrücke gemacht. Nichts deutete die letzten Tage darauf hin, dass uns Rexi verlassen möchten. Er war fit und munter wie eh und je. Er tobte durch den Schnee in seinem Waldauslauf und wurde es nicht müde, sich mit seinen Nachbarshunden anzubellen. Nach über 8 Jahren in unserem Tierheim und im geschätzten Alter von etwa 11 Jahren schlief er einfach für immer ein.

Auf der einen Seite sind wir tief bestürzt, weil Rexi so plötzlich und alleine starb. Auf der anderen Seite sind wir froh, dass er bis zum Schluss unser fröhliches, etwas verrücktes aber liebenswertes "Wildschweinchen" war und wir ihn nicht wegen einer Krankheit erlösen lassen mussten.

Nun müssen wir uns erst einmal daran gewöhnen, dass Rexi uns nicht mehr die Besucher am Tor meldet.


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