B.A.R.F.
"Wir barfen unsere Hunde." Wenn wir diesen Satz sagen, ernten wir nicht selten irritierte Blicke. Barfen? Was is'n das?
BARF steht für Biologisch artgerechte Rohfütterung und bedeutet nichts anderes, als dass unsere Hunde roh gefüttert werden. Die Rohfütterung entspricht den Nahrungsbedürfnissen des Wolfes, von welchem unser Hund ja abstammt. Dass er sich von diesem bereits seit langem entfernt hat, trifft unbestritten auf sein Wesen und seine Gestalt zu, nicht jedoch auf sein Fressverhalten.
Was fressen Wölfe? Zunächst natürlich Fleisch. Selbiges in Form von Beutetieren, und zwar komplett mit Fell, Federn, Knochen, Innereien. Dazu Pflanzliches: Beeren, Früchte... So versorgt sich der Wolf mit allen notwendigen Nährstoffen und Vitaminen.
An dieser Ernährung orientieren wir uns beim Barfen. Natürlich laufen wir nicht los und fangen oder schießen unseren Wuffs Kaninchen, Hühner, Enten oder Ähnliches. Doch spielt rohes Fleisch die wichtigste Rolle bei dieser Art der Ernährung. Beachtet werden sollte allerdings, dass kein rohes Schweinefleisch und auch keine rohen Schweineinnereien gefüttert werden. Zum Barfen eignet sich besonders gut Rindfleisch, Lamm, Kalb, Geflügel, Pferd, Kaninchen, Wild.
Als Faustregel gilt:
30% pflanzliche Erzeugnisse: diese sollten sich wie folgt aufteilen: 40% Gemüse, 40% Getreide, 20% Obst
70% tierische Erzeugnisse: diese sollten sich wie folgt aufteilen: 50% durchwachsenes Muskelfleisch, 15% Pansen/Blättermagen, 15% Innereien, 20% fleischhaltiger Knochen/Knorpel. Wichtig: alles roh.
Ob Sie zum Schlachthof fahren, sich das Fleisch beim Metzger besorgen oder im Supermarkt kaufen - Möglichkeiten gibt es viele. Eine, die ich gern ganz besonders empfehle, ist Carne's Doggi. Hier bekommen Sie nicht nur verdammt viel Abwechslung, sondern auch alles prima portioniert in wiederverschließbaren Beuteln, preiswert und in hervorragender Qualität.
Abgerundet wird das Ganze mit Kräutern und Ölen.
Gutes Ergänzungsfutter zum Rohfleisch finden Sie auch bei www.zooplus.de
Häufig werde ich gefragt, ob ich meinen Hunden tatsächlich Geflügelknochen gebe. Ja. Doch gerade hier ist es besonders wichtig, dass die Knochen roh sind. Gegarte Geflügelknochen werden porös und splittern. Frisst ein Hund gegarte Geflügelknochen, können in der Folge böse Verletzungen im Verdauungstrakt entstehen, die schlimmstenfalls zum Tode führen.
Auf Barfen haben wir unsere Hunde vor etwa 6 Jahren umgestellt. Die Wirkungen waren durchweg positiv: auch im fortgeschrittenen Alter bei weniger Aktivität keine überflüssigen Pfunde, ohne hungern zu müssen, hervorragende Zähne, fast keine Zahnsteinbildung, dichtes glänzendes Fell, wesentlich weniger gesundheitliche Probleme.
Zwei Vorteile für den Hundehalter möchte ich noch besonders herausstreichen:
1. das Futter unserer Hunde ist frei von Chemie
2. es ist - entgegen häufiger Meinung - preiswerter als Dosenfutter.
Wer sich intensiver mit dem Thema Barfen beschäftigen möchte, findet im nebenstehenden Buch viele weitere Informationen:
Viel Spaß mit den hündischen Lieblingen und viel Erfolg beim Barfen wünscht
Genya Bieberbach
Für Barfer die richtige Adresse: frisches Fleisch, einzeln entnehmbar, von Carne's Doggi direkt ins Haus.
Werden Sie Mitglied der Fressnapf-Community und sammeln Sie "Tatzen" für das Tierschutzliga-Dorf, welches dafür einen Gutschein zum Einkauf bei Fressnapf erhält.
Bei einer Bestellung über die Links auf dieser Seite erhalten Sie schnell und bequem die gewünschten Produkte und unterstützen gleichzeitig das Tierschutzliga-Dorf, welches dann für Ihre Bestellung einen kleinen Spendenbetrag erhält.














